#68 Annika und Benjamin über 'Lernen ohne Schmerz'
Shownotes
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00:00:01: Wir sind wirklich, also ihr seid einfach auch... Also man könnte euch ja auch buchen so als...
00:00:06: Das kann man übrigens.
00:00:09: Ja, wir haben einen Hohenbeutel und da hat es... So!
00:00:11: Wollen
00:00:11: wir
00:00:13: mal starten?
00:00:16: Ready when you are.
00:00:18: Bereit geboren.
00:00:33: Herzlich willkommen zum Podcast zwischen Kopf und Kreide.
00:00:36: Heute sind Annika und Benjamin von Lernen ohne Schmerz zu Gast.
00:00:40: Und es ist ein sehr, sehr lebendiges Gespräch!
00:00:42: Denn wenn man den Bein zuhört merkt man ziemlich schnell hier sitzen zwei Menschen die nicht nur viel über Norre die wir ganz wissen sondern sich jeden Tag ganz praktisch damit beschäftigen.
00:00:50: Ja am zunächst sprechen wir nochmal darüber was Neurodivergenz eigentlich bedeutet.
00:00:54: Und dann tauchen wir wirklich ganz intensiv in die Praxis ein.
00:00:58: Woran erkennen wir vielleicht, neurodivergentische Schülerinnen?
00:01:00: Was hilft wirklich?
00:01:01: Welche kleinen Veränderungen können einen großen Unterschied machen?
00:01:04: und ja wie können zum Beispiel auch Arbeitsblätter aussehen?
00:01:07: Wir sprechen natürlich auch über Klassenarbeiten und darüber, was Kinder Jugendliche brauchen um ihre Stärken überhaupt zeigen zu können.
00:01:14: dabei wird viel gelacht es wird auch ein bisschen diskutiert weiter gedacht.
00:01:17: Die beiden ergänzen sich echt großartig werfen sich die Gedanken zu und machen deutlich Wenn wir Schule für Noredivergente Kinder besser machen, profitieren am Ende alle davon.
00:01:27: Es hat mir sehr viel Spaß gemacht!
00:01:29: Ich freue mich auf euer Feedback.
00:01:30: Ganz viel Spaß!
00:01:32: Hört rein und schaut nochmal in die Show-Notes.
00:01:33: da sind noch ein paar schöne Sachen für euch.
00:01:36: Viel Spass!
00:01:39: Ja ich freue mich total dass ihr euch die Zeit genommen habt und würde euch jetzt erstmal bitten euch einzuordnen zwischen Kopf und Kreide.
00:01:46: Soll ich anfangen?
00:01:47: Gerne.
00:01:47: Gut
00:01:48: ja als neuere Biologe will ich ganz klar sagen dann muss ich nicht lange überlegen Weil das ja so der Sitz des Gehirns und das ist mein Ding, mein Metier.
00:01:57: Und deswegen würde ich ganz klar Kopf sagen.
00:02:00: Ich komme ursprünglich aus dem Beruf Lehrkraft und ich finde Kreide ist da immer noch ein Symbolbild was wir dafür haben einfach weil es ja immer schon so war.
00:02:11: Wenn wir jetzt so zusammen darauf schauen dann würde ich sagen gemeinsam sind wir wirklich so dazwischen zwischen Kopf und Kreide und bilden ja so das ganze Spektrum ab.
00:02:19: Ich
00:02:19: würde gar nicht sagen, wir sind dazwischen.
00:02:21: Wir sind beides sozusagen.
00:02:23: Beide Seiten können wir quasi abarbeiten.
00:02:28: Alles klar!
00:02:31: Jetzt sitzt ihr da beide so toll vor eurem Bild.
00:02:34: lernen ohne Schmerz?
00:02:35: Wie seid ihr... Habt ihr euch gefunden?
00:02:38: Wie wir uns gefunden haben ist eine Angefrage als wie wir das Projekt gefunden haben.
00:02:42: Also wie viel Zeit hast du?
00:02:44: Viel!
00:02:45: Wir kennen uns ja schon wirklich sehr lange also seit wir so fünft sind, also so circa acht Jahre.
00:02:54: Nein, also irgendwie...
00:02:55: ...fünfundzwanzig
00:02:56: oder so?
00:02:56: Wir waren ja vielleicht gleich in Schule, wir kennen uns quasi aus Schulzeiten genau und haben auch immer irgendwie miteinander zu tun gehabt aber nie beruflich eigentlich
00:03:10: Nee, das kam erst später.
00:03:12: Und dann hatten wir auch erst eine ganz andere Idee und wollten etwas kreieren, womit wir lernenschmerzfreier gestalten können... ...und haben dann aber immer wieder gemerkt so der Pain-Pointe immer wieder auftauchte.
00:03:24: Das war Neurotivergents!
00:03:27: Und dann habe ich in der Vergangenheit die Diagnose ADHS bekommen.
00:03:31: Es war so ein Zufallsbefund.
00:03:34: Da haben wir dann gemerkt okay, das Thema wollen wir in den Fokus stellen und dem Ganzen so die Aufmerksamkeit geben, die das dann auch wirklich braucht.
00:03:41: Und an die ganze Arbeit, die wir mit Kooperationspartnerschaften hatten wie wir mit all den Menschen, mit denen wir so zusammenarbeiten durften erleben durften.
00:03:49: Das war immer wieder dass das Thema Neure Divergänz aufkam.
00:03:53: Und so kam es dann, dass das unser Fokusthema wurde und das Thema Lernen eher zum Randthema wurde.
00:04:00: Aber so haben wir uns gefunden.
00:04:01: Wir haben uns überlegt, wir wollten eigentlich Lernschmerz beigestalten.
00:04:05: Es sind dann mal Mäure die wir ganz gelandet und geblieben und haben da so fantastische Menschen kennengelernt mit denen wir zusammenarbeiten durften und dürfen.
00:04:13: Das ist einfach eine wirklich wunderbare... Ja, Zusammenarbeit ist die dann da entstanden ist.
00:04:18: Und so ist ja am Ende auch unsere Ausbildung zum Neurodivergents-Coach entstanden, das wir gesagt haben okay, NeuroDivergens ist ja schön, damit es jetzt als Thema irgendwie angehen wollen was machen wir denn?
00:04:28: Genau.
00:04:29: und dann haben uns überlegt eigentlich müsste man, weil da gibt's wenig Gutes, also wenig überhaupt so am Markt und noch viel weniger Gutes dass wir... und es gibt einen großen Bedarf letztendlich, dass wir gesagt hatten wir müssen irgendwas im Bereich Neuro Divergent Coaching machen
00:04:45: Genau, dann haben wir gemerkt okay.
00:04:47: Wir alleine können das ganze Wissen ja gar nicht aufbringen und es ist auch so ein Ding was uns glaube ich von anderen unterscheidet dass wir total auf Kooperation setzen Und immer geschaut haben wer kann mit uns zu welchem Thema zusammenarbeiten und haben dann gemerkt Okay derjenige hat vielleicht total viel wissen im Bereich adhs Derjenige Hat Wissen Im Bereich Legastini derjeniger hat Wissen im Bereich Autismus etc.
00:05:10: Hochbegabung So dass wir das Ganze größer denken konnten als wir es alleine je gecontetten Genau.
00:05:17: Und so entstand das?
00:05:19: Und jetzt habt ihr ja schon mehrmals Neure, die wir ganz gesagt... ich denke viele kennen diesen Begriff aber könntet ihr vielleicht nochmal kurz sagen was darunter fällt und worum es geht.
00:05:30: Magst du deine neue Biologie einmal
00:05:34: in Kürze?
00:05:34: Genau!
00:05:35: Also im Grunde genommen muss man ja sagen, also jeder hat ja irgendwie Gehirn idealerweise und das ist auch gut so.
00:05:41: Aber die sind natürlich nicht alle gleich genauso wie jeder irgendwie oder fast jeder irgendwie, sag ich mal Oberarmmuskel oder sowas hat.
00:05:47: Die sind aber auch nicht allegleich.
00:05:49: Also sie unterscheiden sich genau in sich.
00:05:51: dieses Trainingszustand ist es aber auch einfach in der physiologischen Ausgestaltung.
00:05:55: Es gibt unterschiedliche Muskelfaser Typen usw.
00:05:57: Und die einen haben mehr davon, die anderen haben weniger.
00:06:00: deswegen können hier eine gute Langstrecke laufen.
00:06:01: Die anderen können halt gut sprinten.
00:06:03: Und was jetzt uns bei Muskeln relativ klar ist, ist häufig beim Gehirn nicht so klar.
00:06:08: Da haben wir das Gefühl irgendwie alle müssen gleich funktionieren.
00:06:11: und das ist ja aber nicht so sondern es gibt eine gewisse Bandbreite die quasi vom Normalfall abweichen kann in bestimmte Eigenschaften und wenn sie sehr starke Abweichen in bestimmten Bereichen dann sind die Leute halt quasi neurodivergent.
00:06:32: Ja, das ist im Wesentlichen das was wir als Neurodivergenz bezeichnen hat bestimmte Abweichungen des Gehirns der Gehirn Funktionalität von einer definierten Norm.
00:06:41: Das kann man so sagen.
00:06:42: aber vielleicht erklärst du noch dazu?
00:06:43: Was ist denn diese Norm und wie entsteht die?
00:06:46: weil?
00:06:47: Wer ist denn dann die Norm?
00:06:49: Ja, die Norm
00:06:49: sind halt die Leute.
00:06:50: Also wenn ich mir jetzt sage mal ein bestimmtes... ja also alle Leute, die es so gibt!
00:06:54: Alle Gehirne, die's gibt!
00:06:54: Soll ich mir alle Gehirner angucken und mir eine bestimmte Eigenschaft raussuche?
00:06:58: Ich gucke mir zum Beispiel die Aufmerksamkeitsspannern.
00:07:01: Wie lange kann sich jemand auf eine bestimmten Aufgabe konzentrieren?
00:07:04: Dann kann ich das messen im Prinzip rein wissenschaftlich und kann feststellen dass Manche extrem lange sich konzentrieren können, manche extrem kurz und die allermeisten irgendwie so in der Mitte liegen.
00:07:14: Und dann kann ich halt was ich rein statistisch sagen wie viel sind halt die Normen?
00:07:18: Das sind je nach Definition zum Beispiel wie so die sieben Sechzig Prozent, die in der Mitte sozusagen liegen, wie die da außerhalb liegen.
00:07:26: Außer dieser außerhalb dieser Normalverteilung.
00:07:29: Die sind halt nicht normal im statistischen Sinne also liegen halt außerhalb das heißt die Weichen im Prinzip von dem Standard sozusagen ab Der definiert es.
00:07:39: Das ist natürlich erst mal nur definiert und man kann auch durchaus sagen, dass das vielleicht in der Entwicklung des Menschen Vorteile hatte, eine kürzere Aufmerksamkeit spannen zu haben oder manchmal auch eine längere oder so.
00:07:49: also die verschiedenen Dinge sind nicht per se schlecht aber es ist zum ersten Mal per se anders.
00:07:53: genau das ist halt das was wir entdecken.
00:07:56: Und jetzt muss man auf der anderen Seite sagen Dass das vielleicht auch gut sein kann irgendwie ein neurodivergentes Gehirn zu haben.
00:08:02: Aber es ist herausfordernd wenn wir uns in einer sag ich mal Nicht-neurodivergenzt sensiblen Welt bewegen.
00:08:08: Das ist halt der Punkt.
00:08:08: Genau, und die Ausprägung nach denen wir eben noch gefragt wurden, da gibt es dann zum Beispiel ein bekanntes ADHS.
00:08:17: Autismus, Hochbegabungen, Dyslexie, Tourettefeld mit runter, Trisomy-I und Zwanzigfeld wird auch oft genannt.
00:08:27: Es gibt auch Studien, die sagen das Stottern dazu gehören würde aber das ist noch nicht ich glaube final beschlossen wenn man zu sagen darf.
00:08:34: Das heißt bei Neurodivergents haben wir viele verschiedene Abweichungen, die damit runterfallen.
00:08:41: Und wenn ich jetzt als Lehrkraft ein Kind... ...ein neurodivergentes Kind in der im Klassenraum sitzen habe?
00:08:49: Wie erkenne ich das?
00:08:50: vielleicht dieses Kind neurodiversent ist?
00:08:52: und ja was dieses Kind auch braucht?
00:08:57: Oh wie viel Zeit haben wir!
00:09:01: Erst mal allen voran und Lehrkräfte sind gar nicht dafür da Diagnosen durchzuführen.
00:09:05: Das ist ja immer so ein Punkt, dass wir als Lehrkräfte häufig denken ich muss das alles wissen.
00:09:10: Das habe ich früher auch immer gedacht.
00:09:12: Ich muss doch wissen was hat der damit ich helfen kann?
00:09:14: Aber am Ende des Tages denke ich immer, dass die Haltung entscheidet und dass man da vor allen Dingen neugierig hinschauen darf.
00:09:19: Was braucht dieses einzelne Kind?
00:09:22: Was steckt vielleicht auch hinter dem Verhalten?
00:09:24: wie kann ich mit den Kindern ins Gespräch kommen Welches Bedürfnis auch dahinter steckt.
00:09:30: Und ja, im Grunde genommen geht man davon eher aus wie kann ich den Menschen in seinem Ganzen sein so akzeptieren?
00:09:37: wir ist ohne dass Ich weiß welche Diagnose ist da denn am Ende des Tages meine Diagnosis habe ich dann mit ende dreißig bekommen.
00:09:46: In der schulzeit hat das keiner gewusst er hat auch keiner darauf rücksicht genommen.
00:09:50: aber es gab diese lehrkräfte die vielleicht sensibler waren für den Umgang mit, ich nenn's mal andersartigkeit denn die hatte ich.
00:09:58: Ohne vielleicht auch einen Namen dafür zu haben.
00:10:00: Ohnen
00:10:00: Namen?
00:10:00: Ohne das als Diagnose benennen und bewerten.
00:10:04: Jetzt hast du gefragt wie sieht man das?
00:10:06: ja das ist natürlich die Krux ein bisschen.
00:10:08: also grundsätzlich kann man vielleicht sagen am Verhalten dass es jetzt die einfache Antwort
00:10:13: aber dann siehst du immer noch nicht ist das Kind Neurodivergent?
00:10:15: ist es vielleicht auch traumatisiert oder hat es vielleicht eine andere Ausprägungen, die jetzt klassifiziert werden könnte.
00:10:23: Genau und das haben wir noch gar nicht über Masking gesprochen, dass man es halt eben nicht sieht oder das ist halt auch ein Problem.
00:10:28: Das ist so ziemlich das größte Thema was Lehrkräfte nicht sehen und auch nichts sehen können, deswegen ist ja kein Vorwurf sondern Masking ist ja mit einer der größten Belastungsfakturen bei Neure Divergenz Denn Kinder mit Neurodivergenz maskieren ganz, ganz stark.
00:10:44: Das heißt sie versuchen so zu sein wie ihre neurotypischen Kollegen und Kolleginnen... ...und das ist extrem anstrengend!
00:10:51: Ja?
00:10:51: Das heißt Sie versuchen den ganzen Tag zum Beispiel auf Mimik & Gesig zu achten.
00:10:55: Das müssen die lernen, wie wir andere Vokabeln lernen.
00:10:59: oder sie üben vom Spiegel oder sie wiederholen Sätze die Die sie gemerkt haben, die sind in einer Serie gut angekommen.
00:11:06: Das heißt nicht, dass das bei uns gut ankommt sondern es heißt nur, dass ich eine Serie gut ankomme und damit kann man auch ganz gut auf die Nase fallen.
00:11:15: Es kommt auf die Serie an.
00:11:16: also wenn wir jetzt Pikibline das geguckt hat dann sind die Sätze die mir lernen können.
00:11:20: Also ich weiß nicht
00:11:22: je nachdem
00:11:22: kommt oft das Milieu an nämlich mich bewege.
00:11:25: Genau
00:11:26: aber wie gesagt genau...
00:11:27: Das ist halt ein ganz großer Punkt und das andere ist hinter diesem Masking Auch noch ein weiterer Punkt ist, der total wichtig ist.
00:11:35: Denn Kinder mit Neurodivergenz haben ganz starkes Autonomiebedürfnis, werden aber immer wieder eingeschränkt.
00:11:42: Das heißt so dieses setz dich ruhig hin, konzentrier dich doch mal.
00:11:47: Ach ja, sag mir bitte wie es geht und... Es berühmte
00:11:51: bald für von den zwanzigtausend porrigierenden Bemerkungen mehr!
00:11:55: die Neurodivergente Kinder bis zum achten Geburtstag erlebt haben im Vergleich zu den Neurotypischen.
00:12:02: Und das ist ja eine immense Anzahl, dass du so zwanzigtausend korrigierende Bemerkungen mehr als alle anderen bekommen hast dann zeigt es ja schon.
00:12:11: oder?
00:12:12: das sagt mir als Kind irgendwie muss ich etwas ändern und nicht versuche zu lernen wie die Anderen sich verhalten damit ich eben nicht ständig korrigiert werde weil ich einfach nicht so bin und das nicht aus mir heraus quasi kann.
00:12:24: Also nochmal zu der Frage zurückzukommen.
00:12:26: Ich glaube das Entscheidende ist als Lehrkraft, wenn ich das Gefühl habe da ist ein Kind... ...ich nenne es jetzt mal Herausforderler für mich als Lehrkräfte und das ist immer bei dem Punkt wo so eine Art Schmerz bei mir als Lehrkraft entsteht.
00:12:37: Das heißt ich denke oh das macht was mit mir muss ich schauen wie kann ich hinschauen?
00:12:43: Und vielleicht nehme ich das Kind einfach mit ins Boot!
00:12:46: Was brauchst du denn gerade?
00:12:48: Was sollt euch über einen natürlich nicht die...?
00:12:50: abdeckt, die jetzt sehr stark maskieren und dann ein bisschen untergehen.
00:12:54: Die kriege ich ja quasi gar nicht so richtig mit.
00:12:57: Genau!
00:12:58: Aber das ist ja auch der Punkt dass die Lehrkraft hier einfach vor allen Dingen so offen sein kann, dass vielleicht auch diese Kinder zu ihr kommen.
00:13:05: wenn ich die Haltung habe also ich erlebe es oft dass Kinder noch kommen und sagen können wir in der Pause mal sprechen haben sie mal einen Moment für mich und das da eben Und dann irgendwann, wenn man die Sachen kennt.
00:13:16: Wenn man die Diagnosekriterien kennt, dann rattern natürlich auch so Bilder durch und am Ende des Tages ist ja wie ich eben sagte wir Lehrkräfte, wir diagnostizieren nicht aber wir dürfen da sein und dieses Verhalten begleiten.
00:13:29: Schade aber nix ein bisschen drüber zu wissen muss man sagen.
00:13:31: Nee dafür sind wir hier
00:13:32: noch.
00:13:33: Ich denke auch.
00:13:36: Aber was?
00:13:36: Also was sind denn... zum Beispiel Herausforderungen, die auftreten könnten.
00:13:41: Jetzt klar maskieren ja aber wenn jetzt wirklich ein Kind sehr auffällig ist was sind so die in Anführungsstrichen typischen?
00:13:49: weil das kann man natürlich nicht alles immer über einen Kram scheren?
00:13:55: Aber was sind solche Herausforderungen die auftehren können?
00:13:58: Ich glaube da habe ich mehr reportage auf den Griff bereit.
00:14:02: So typische Herausforderungen sind das Kippeln.
00:14:05: Also ist auch so ein Punkt der macht mich persönlich wahnsinnig, weil ich immer Sorge habe dass die umkippen und sich weh tun.
00:14:12: Das ist aber eine Herausforderung.
00:14:13: wenn ich immer sage jetzt halt doch mal still ja dann ist das für das Kind wieder und schon wieder was falsch gemacht.
00:14:21: Ich versuche es dann immer so ein bisschen zu schreiben wie oh mein Stuhl schwebt stell dir mal bitte auf den Boden Und dann ist es nicht ganz so schlimm Dann tut's nicht so weh.
00:14:28: oder wenn ich merke da ist jemand der total viel Bewegungsdrang hat Dann gehe ich hin und frage, möchtest du vielleicht mal gerade eine Runde um den Schulhof gehen?
00:14:38: Magst du vielleicht einmal gerade irgendwie Bewegung einbauen.
00:14:41: Denn was ja häufig falsch verstanden wird ist dass die Kinder, die sich zum Beispiel jetzt das hier zappeln, dass sie gerade total hyper aktiv sind also nach oben gedreht Und es ist ja eher so, dass deren Gehirn gerade so ein bisschen runter gefahren ist Also deren Leistungsfähigkeit und die versuchen sich durch dieses Schaukeln immer wieder nach oben zu bringen damit Sie wieder wach sind und wieder Leistungen bringen können.
00:15:03: Und das ist ja so ein Punkt, da darf man dann gerne wissen dass das eben auch dazu gehört.
00:15:08: Ein anderes Verhalten was natürlich häufig gezeigt wird ist Kritzeln also das Kinder dann gerne krizelt wenn sie sich entspannen wollen und Korrigier mich, fürs Gehirn eigentlich wirklich entspannt.
00:15:20: Natürlich nicht wenn ich da jetzt einen Comic und ein Buch schreibe oder so was sondern wenn ich wirklich umsetzen
00:15:24: muss.
00:15:25: Der Felder war es meditativ ist.
00:15:27: Genau, aber kann ich mich dann noch konzentrieren auf etwas anderes?
00:15:29: Das weiß ich nicht.
00:15:30: Ja das ist natürlich immer die Frage.
00:15:31: Ich
00:15:31: mich total konzentrier auf einem...
00:15:33: Dann vielleicht nicht!
00:15:34: Aber wenn ich jetzt zum Beispiel, ich mach das beim Telefonieren gerne, dann mache ich irgendwelche Stricheln oder Laufchen hin und her weil ich ansonsten eine in Anführungszeichen monotone Tätigkeit gar nicht durchführen könnte.
00:15:47: Das sind so Verhaltensweisen, wo Lehrkräfte häufig eingreifen und sagen jetzt tu mal das Blatt weg.
00:15:53: Zum Beispiel verratet mich nicht, aber bei Lehrerkonferenzen muss ich auch immer ein bisschen was zu tun haben, sonst kann ich die Aufmerksamkeit nicht halten.
00:16:01: Ja?
00:16:01: Und das fällt mir sonst echt schwer!
00:16:03: Also mein Chef weiß das, der weiß... Wenn ich etwas krittselt dann hat das nichts damit zu tun, dass ich was anderes tue sondern einfach da sich sonst nicht weiter konzentrieren kann.
00:16:12: Deswegen, ich glaube es sind so missverstandene Verhaltensesweisen, die Kinder oftmals zeigen.
00:16:17: Das heißt, wenn ein Kind mich danach fragt ob es Musik hören kann könnte das auch eher dazu dienen sich mehr besser zu konzentrieren zum Beispiel oder dran zu bleiben anstatt dass ist jetzt einen ich habe kein Bock verhalten zeigt.
00:16:31: Es könnte sein es kann aber auch sein dass das zur Abschottung dient.
00:16:37: Weil der Reizfilter ist ja bei neurodivergenten Kindern in anderer und wenn ich jetzt überlege was für Geräusche so ein Raum mit sich bringt Die nehmen eure typische Menschen vielleicht gar nicht so wahr.
00:16:47: Wir hatten das letztens, als es hier noch kälter war haben wir eine Aufnahme gehabt und ich dachte die ganze Zeit wow diese Heizung!
00:16:55: Und Ben sagte ich höre das überhaupt nicht.
00:16:58: Ja
00:16:58: also wenn man... Ich
00:16:59: höre dass schon aber stört mich nicht.
00:17:01: Genau
00:17:02: und das Wichtige ist nur wenn Kinder dann Musik hören mit Text kann es ablenken sein Aber es gibt natürlich so extra Musik die man dafür nutzen kann.
00:17:13: Das kann man vielleicht auch für die ganze Klasse anbieten, dass man sagt ich spiele jetzt Konzentrationsmusik ab oder klassische Musik.
00:17:19: Vielleicht ist nicht das aufregendste aus der klassischen Welt aber Dinge, die so ein bisschen dabei helfen am Ball zu bleiben?
00:17:25: Oder wie ist das fürs Gehirn?
00:17:27: Gerade bei Klassik sind es ja zumindest in der Regel ohne Text.
00:17:31: also ich meine es gibt natürlich auch Text und Gesang und irgendwie was sich operetten und so.
00:17:36: Das ist natürlich schon so.
00:17:37: Aber häufig sind die Stücke ja auch ohne Texte aktiv auf den Inhalt konzentrieren muss.
00:17:43: Das ist natürlich wie alles sehr individuell, also der eine profitiert davon die andere profitieren davon.
00:17:50: das muss auch jedes Kind für sich selber ein bisschen rauskriegen wovon man profitiert.
00:17:55: ich würde grundsätzlich vielleicht als der Kap sagen dass Grundsätzlich abzulehnen weil das machen wir nicht oder so ist halt schlecht.
00:18:05: Also auch da wieder im grunde mit dem kind reden Haltung haben zugewandt und zu fragen was brauchst du jetzt gerade?
00:18:11: Ja, man muss ja sagen es gibt ja auch kein Grund.
00:18:13: Also das ist ja so wenn ich mir sage mal angucke was die Schule eigentlich als Ziel hat nämlich auf eine moderne Arbeitswelt vorbereiten dann gibt es hier erstmal grundsätzlich muss man sagen keinen objektiven Grund zu sagen du darfst keine Musik hören.
00:18:27: denn wenn ich jetzt keine Ahnung wenn ich Musik höre der weiß er nicht später im Berufsleben der allerbeste Softwareentwickler bin, dann würde ja quasi die Softwareentwirkungshymarnie sagen du darfst mal keine Musik hören dabei.
00:18:38: Wenn am Ende das was ich mache super effizient mega gut ist warum soll dich denn keine Musik hörn oder keine Ahnung wenn ich irgendwie was nicht Handwerker bin und wende anmaler warum sollte ich keine Musik dabei hören?
00:18:49: Wenn ich das dann einfach besonders gut kann?
00:18:51: also es gibt ja eigentlich erstmal keinen objektiven Grund Außer dass wir irgendwann mal im Kaiserreich festgelegt haben, in der Schule wird keine Musik gehört.
00:18:59: Ich weiß
00:19:00: nicht ob die es da schon festgelegte haben aber ich könnte es mir gut vorstellen das ist auch nicht erlaubt.
00:19:05: Ja
00:19:06: das hat mit einem glaube ich in dem Schulsystem manchmal mit einem vielleicht antiquierten Disziplinverständnis zu tun und
00:19:13: einem Abgeben von Kontrolle.
00:19:15: Dass man das Gefühl hat so ich kann ja dann nicht kontrollieren was hört er denn?
00:19:19: Genau.
00:19:20: Ich kann nur empfehlen zu sagen, hör dir jetzt vielleicht nicht den härtesten Gangster-Rap an wenn du gerade einen anderen Text analysieren sollst oder halt auch irgendwas mit herausborden fordernden Lyrics einfach weil ich glaube dass das schwierig für das Gehirn zu verarbeiten ist.
00:19:34: Das hat am Ende mit der Haltung muss man sagen ja der Kraft dazu zu kommen.
00:19:39: Wie immer!
00:19:42: Jetzt habt ihr eben schon von so was kippeln und so gesprochen.
00:19:45: Wie sollte denn so ein Klassenraum zum Beispiel aussehen?
00:19:48: oder der Arbeitsplatz für eine neue divergente Person um das, um die Person zu unterstützen?
00:19:54: Also das erste was mir einfällt ist schmeißt diese blöden Verhaltensamteln weg.
00:19:59: So
00:20:00: d.h.,
00:20:00: wenn ich jetzt von einem Klassenrahmen ausgehe also ich nehme jetzt erstmal den ganzen Raum dann ist das Erste was da was ich immer sehe wo ich denke bitte macht es nicht ewig lange Verhaltensregeln an die sich keiner halten kann, weil niemand dieses Falten so beobachten kann und Verhaltungsampeln.
00:20:19: Ja?
00:20:19: Weil das ist höchst beschämend ein Kind auf Orange zu setzen, auf Rot zu setzen.
00:20:23: also wir machen das in der Kräfte Fortbildung auch schon mal ganz gerne dass wir vorher so eine Verhaltensappel mitbringen und dann wenn man einer quatscht und es passiert immerhin den ersten Minuten schon, dann stellen wir dann zum Beispiel den Benjamin auf Rot.
00:20:35: Das würde nie passieren.
00:20:42: Ich bin so oft umgesetzt worden in der Schulzeit, da werde ich mit ihm an einem Quatsche... aber ich habe jeden zum quatschen gebracht.
00:20:47: Kann man sich gar nicht vorstellen?
00:20:49: Nein, das hört dich jetzt auch!
00:20:53: Genau.
00:20:54: Und das heißt, da würde ich schon mal ansetzen im Klassenraum erstmal was sind so die potenziellen Beschämmer und beschämende Elemente?
00:21:03: Was sich dann an die Stelle hängen würde wäre ein schönes Bild vom Fenster-Toleranz.
00:21:07: Das Fenster der Toleranz ist ein Bild das zeigt drei Ebenen in denen wir uns bewegen.
00:21:13: In der Mitte ist das Fenster des Tolerans.
00:21:15: das ist der Bereich wo wir ja Where the magic happens Rest and digest verarbeiten können, wo wir ruhig sind gelassen.
00:21:22: Wo Wachstum geschieht.
00:21:25: oben ist das sogenannte Hyper Arousal also da wo ich so ja Fight oder Flight habe dieses vielleicht auch etwas angespannte und untenes Hypo Arousall.
00:21:37: Also das ist so Freeze Modus Shutdown Vielleicht noch ein bisschen in Richtung Fawning Bambi blickmäßig Das gehört ja auch häufig in den maskierenden Bereich mit rein.
00:21:46: Aber wir haben auch ein ganz schönes Bild, das können wir dir gerne nachher für die Show-Notes geben.
00:21:50: Dann kann man das darunter laden.
00:21:51: Das hat uns die liebe Sarah Ehrlinig zur Verfügung gestellt.
00:21:55: Einfach dass sie Kinder merken wo bin ich denn jetzt gerade?
00:21:58: Welche Bedürfnisse habe ich?
00:21:59: Das ist mir immer ganz wichtig im Unterricht, dass die sagen können okay ich brauche grade das und das weil ich befinde mich da unter.
00:22:07: Es ist häufig so, dass Kinder denken Ich bin gerade aufgedreht deswegen kippelig Und es ist ja gar nicht der Grund So ich kippel, damit ich wieder hochkomme.
00:22:14: Damit ich quasi hochklettern kann in das Fenster.
00:22:16: Toleranz und das ist bei neurodivergenten Menschen häufig sehr viel kleiner als bei neurotypischen Menschen.
00:22:24: Wenn wir dann weiter gucken wenn wir schon davon reden Dinge aufzuhängen im Klassenraum da müssen wir gucken was die ordentlich hängen so ein schreckhängendes Bild.
00:22:31: es kann für ein neurodiversientes Gehirn stundenlange ablenkung bedeuten.
00:22:35: Das heißt da kann ich mich wirklich mit beschäftigen boah das hängt schief Die Ecke ist ausgefräumt etc.
00:22:44: Das ist wirklich auch schwierig.
00:22:46: und dann der Arbeitsplatz, da braucht es manchmal Hilfe.
00:22:50: ja das heißt das ist total hilfreich.
00:22:52: wenn dann die Lehrkraft vorher sagt so ihr braucht jetzt sagen wir haben den blauen Hefter, ihr braucht dem blauen hefter, Ihr braucht das blaue Buch und ihr braucht das Blau Workbook legt euch außerdem noch Stift eins zwei drei hin.
00:23:07: Das klingt jetzt erstmal so, ah das muss man doch irgendwann können.
00:23:11: Aber es können viele Kinder nicht und denen das immer wieder zu spiegeln ist halt das was ich eben meinte beschämen.
00:23:17: So wenn wir auf den Arbeitsplatz anschauen der sollte schon möglichst sortiert sein aber das klappt meistens nicht für langen d.h.
00:23:24: da muss man auch immer wieder bereit sein mit zu helfen und sagen hier kommen wir suchen mal Wir schauen mal nach Stifte die verloren gehen nicht als Naturals schon wieder weg.
00:23:32: ja das heißt vielleicht eine Zeit lang gemacht, als die Kinder... also meine Klasse ist jetzt gerade in der Zehntenklasse.
00:23:40: Aber als wir Fünfklässler hatten hatte ich so ne Borromebox.
00:23:43: Das heißt das stand vorne auf dem Pult und ein Box.
00:23:44: da waren Scheren, Bleistifte, Radiogummies alles was man so brauchte drin.
00:23:51: Die durfte man sich einfach nehmen und wir hatten noch so kleine Tischstationen.
00:23:54: Das mussten wir dann leider irgendwann abschaffen weil diese Tischstation immer gemopst wurden von anderen Klassen.
00:24:00: aber diese Borrome box haben wir am Anfang hingestellt.
00:24:02: Da war dann alles drin Und dann konnte man sich das nehmen und wurde nicht beschämt, weil man jetzt seinen Bleistift vergessen hat oder dergleichen.
00:24:10: Also wenn ich dran denke, ich habe schon mal erlebt dass Kinder-Klassenarbeiten nicht schreiben durften und ich gestehe, ich hab sowas in meiner Zeit auch schonmal gemacht, weil sie ihren Füttern nicht dabei hatten.
00:24:19: also irgendwann dürfen die natürlich schreiben aber erstmal lässt man diese ein bisschen schmoren.
00:24:23: Wenn ich da heute drüber nachdenke mit dem Wissen was ich habe dann tut mir das entsetzlich leid, weil niemand macht das hier absichtlich zu Und viele Kinder haben diese Unterstützung ja nicht Zuhause dass sie jemand sagt, ok komm wir gucken jetzt mal ist seine Tasche fertig gepackt.
00:24:41: So deswegen also was wichtig ist beim bei dem Arbeitsplatz der sollte natürlich möglichst frei von Ablenkung sein.
00:24:49: aber es kann durchaus hilfreich sein vielleicht so ein Fidget-Toy noch dabei zu haben oder vielleicht auch noch einen Duft Der hilft, wie zum Beispiel Zitrone soll sehr gut sein.
00:25:01: Ich bin ja sehr allergisch
00:25:05: wieder.
00:25:07: Einfach dass man da nochmal schaut was kann unterstützend sein.
00:25:11: Wie sieht es so mit zum Beispiel Arbeitsblättern aus?
00:25:14: Ja großes Thema!
00:25:16: Wir empfehlen immer das man die Schriftart Open Dyslexic nimmt und die ist auch meines Wissens nach kostenfrei oder gegen eine Schwende downloadbar und dies gerade für Kinder mit einer Leserechtschreibschwäche sehr gut, denn die hat einen Schwerpunkt.
00:25:31: Das heißt da verrutschen die Bücher, die Buchstaben mich beim lesen.
00:25:36: das hilft dann immer sehr.
00:25:37: Die Arbeitsplätze auch gerne nicht in schriftgröße sechs kopiert oder schrift grösse sechs und dann noch zwei Seiten auf eins ins schlechter Kopie.
00:25:48: Das heisst sie auch reduzieren.
00:25:50: wir meinen es ja oftmals gut mit bunten lustigen Bildern Aber dann werden irgendwann die bundelustigen Bilder zum Hauptmerkmal, weil sie doch viel schöner sind als so ein langer, langer Text.
00:26:01: Würde ich jetzt sogar noch vielleicht sagen, als Alte auch Informatiker neben der Biologie würde ich vielleicht sagen was man natürlich sehr... ...advanced es in der Schule natürlich theoretisch machen kann ist.
00:26:13: Du kannst natürlich arbeitsbetter online zur Verfügung stellen, wenn die Schule die Möglichkeit bietet und das mit dem Screenreader versehen.
00:26:20: dann kannst du quasi dir... also das hat ja im L-Dokument.
00:26:24: Und da kannst du dir selber die Schriftart ändern in Open Dyslexics zum Beispiel,... ...wenn du das möchtest oder nicht möchtes weil du halt jetzt keine Ahnung kennst du diese Rechtreptöcher hast?
00:26:34: Da brauchst du's nicht!
00:26:37: Du kannst dir quasi die Lesezeile einblenden, wo es gelesen wird und die Farben ändern.
00:26:41: Das ist auch generell im Bereich Inklusion ganz gut.
00:26:43: wenn du zum Beispiel jetzt sehr eingeschränkte Schülerinnen hast was jetzt nichts mit Neure Divergenz zu tun hat aber das Kontrastverhältnis ändern können usw.
00:26:52: Also das macht es insgesamt zugänglich.
00:26:53: erfahre
00:26:55: ich muss ja sagen Ich bin ja seit vielen Jahren Lehrkraft in dem Bereich Inklusionen Auch meine Klasse ist eine sogenannte Inklusionsklasse.
00:27:02: Und gerade so etwas Wenn wir die Möglichkeit hätten, das wäre schon sehr hilfreich.
00:27:07: Dann kann man näher ranzoomen... Das erlebe ich inzwischen auch häufig, dass Kinder sehr weit ranzumen wenn sie Eifers haben.
00:27:14: Dass sie nicht mehr so auf dem Bereich gucken wie es jetzt noch wussten weil's nicht anders ging damals.
00:27:21: Damals unter Windows eight ninety oder so.
00:27:25: Sondern dass sie da wirklich sehr nah ranzummen und dann manchmal auch Wort für Wort lesen ob das hier so sinnvoll ist.
00:27:31: Lass mal dahin gestellt sein aber Sie haben zumindest die Möglichkeit diese Schwäche damit auszubügeln.
00:27:40: Und natürlich das Screenreader, wenn du eine sehr starke Lese-Rechstrepschwächer hast, kannst du sie vielleicht vorlesen lassen.
00:27:46: Das ist natürlich auch nochmal ein bisschen barrierefreier.
00:27:49: Das wäre hier gut möglich und ansonsten kann man natürlich auch immer ganz gerne so Sachen machen wie die Lesepartnerschaft oder dergleichen.
00:27:58: Wenn ihr jetzt besser lesen könnte als ich, was natürlich
00:28:02: in der Fall ist.
00:28:02: Was nicht der
00:28:05: Fall!
00:28:06: Dann könnten wir sagen... und ich habe da jetzt so eine totale Hemmung, dann können wir sagen, wir ziehen uns mal zum Beispiel zurück und Ben liest mir etwas vor oder... Und ich lese es danach, dass wir einfach ein bisschen in die Übung kommen, denn das ist ja auch so einen Punkt.
00:28:19: nur weil man's an einem Punkt nicht kann heißt das ja nicht, dass man das für immer nicht kann sondern dass man's lernen darf.
00:28:26: und Thema Klassenarbeiten.
00:28:28: Es gibt ja grundsätzlich, klar, Leserechtschreibschwäche gibt es Nachtragsausgleich aber natürlich nicht.
00:28:32: wenn man jetzt sagt ich bin Neurodivergeert oder ADRS was wie könnte man damit noch umgehen um das zu unterstützen dass diese Kinder auch gute Klassenarbeit treiben können?
00:28:43: Also was ich mal ganz gerne mache ist dass ich die Aufgaben einzeln reingebe.
00:28:48: also das heißt so das kann ich ja für alle machen.
00:28:50: Das kostet mich ja nichts.
00:28:52: Ich sage wir machen erst Aufgabe eins wenn du Aufgabe eins abgegeben hast.
00:28:57: Ich stelle dann auch noch ein Timer, das erhöht die Dringlichkeit, es hilft Neure Divergenten Menschen sehr und sie haben einen Gefühl für diese Zeit-Einschätzung denn häufig ist ja so, na ja gerade ich bin jetzt Englischlehrerin und auf Gabe Eins gibt meistens die geringsten Punkten, wenn wir jetzt in der Oberstufe sind und Aufgabe drei die meisten.
00:29:12: aber für Aufgabe drei haben die meisten keine Zeit mehr.
00:29:16: Und dann ist es so dass ich zum Beispiel sage okay für Aufgabe Eins solltet ihr nicht mehr als fünfzehn Minuten brauchen nur als Beispiel Für Aufgabe zwei nicht mehr als zwanzig und für Aufgabe drei nicht mehr, als fünfundzwanzig.
00:29:28: Natürlich ne?
00:29:29: Ich sage dann zwischen durch jetzt ist so viel Zeit um... Jetzt ist soviel Zeit um.... Und bei den kleinen mache ich es denn wirklich so... Da sind ja häufig verschiedene Kompetenzen geprüft werden.
00:29:39: werde ich jetzt zum Beispiel die Lesekompetenz prüfe und danach sollen sie im Bereich schreiben etwas zeigen.
00:29:45: Dann lasse ich Sie erst lesenkompetent komplett fertig machen, dann geben Sie mir das ab und dann bekommen Sie den Schreibtal zum Beispiel, dann sind sie auch nicht so überfordert mit so vielen Blättern.
00:29:56: Also ich erlebe das bei meinem Sohn.
00:29:57: der ist jetzt in der vierten Klasse und er hatte wirklich jetzt kürzlich dreizehn Aufgaben mitteil unter Aufgaben in einer Stunde zu lösen und die alle sehr, sehr klein gedruckt.
00:30:09: Da habe ich auch gesagt, oh!
00:30:10: Das könnte man feiner lösen.
00:30:12: Man kann natürlich beim Thema Haltung auch darüber sprechen ob die Klassenarbeit die richtige Prüfungsform, nicht nur für Neurodeo, sondern im Allgemeinen.
00:30:22: Da bin ich ganz beauser.
00:30:23: Haltung mit gesetzlichen Schrangen hat das zu tun und auch mit politischem Willen natürlich hat es zu tun.
00:30:29: aber man könnte jetzt grundsätzlich die Diskussion anstoßen ob das überhaupt noch eine zeitgemäße Prüfung form ist oder ob man letztendlich, es geht so am Kompetenzwerb, dass nicht auch irgendwie anders abchecken kann, ob die Kompetenz da ist oder nicht.
00:30:43: Das kann man ja mal dahin stellen.
00:30:45: auch wenn ich jetzt weiß dass das in den nächsten paar Jahren nicht funktionieren, dass jetzt Lehrkräfte sich das jetzt am Ende anhören und sagen, naja gut es bringt mir nichts, kann ich jetzt noch nix dran ändern.
00:30:54: aber grundsätzlich sage ich mal Wenn ein bisschen Druck vielleicht im System herrschen alle darüber nachdenken dann wird's vielleicht irgendwann...
00:31:02: Ich glaube das heißt daran, dass wir da so in zehn, fünfzehn Jahre auf jeden Fall was merken werden.
00:31:08: Mein Schullein hat mal irgendwann zu mir gesagt Schule hängt immer so fünf Jahre brauchen die länger.
00:31:12: So und das stimmt, ich glaube manchmal sogar noch länger.
00:31:15: Ja auch wenn man weiß dass die Schule vom Gesetzgeber abhängig ist und der Gesetzgebers auch zehn Jahre hinterher hängt also ein bisschen mehr in fünfzehn Jahren sind wir so weit.
00:31:25: Hoffen wir es doch mal genau.
00:31:27: oder was man aber auch noch machen kann wenn man direkt so kleine Kniffe einfach umsetzen möchte.
00:31:31: Ich mache es zum Beispiel bei Vokabeltest so die Meaning und die Orthografie bewertet.
00:31:39: Das heißt, auf der einen Spalte haben... Also es gibt dann statt zehn Punkte für ist richtig oder falsch?
00:31:44: Gibt das bei mir zwanzig Punkte?
00:31:46: Das kostet mich ja auch nichts, das danach zu rechnen!
00:31:48: Und wenn ich verstehe was das Kind sagen will, da gibt's für Meaning ein Punkt.
00:31:52: Wenn das aber jetzt irgendwie so von der Rechtschreibung etwas wilder ist, dann gibt's dafür eben keinen Punkt.
00:31:57: Das heisst anstatt null Punkte gibt es einen Punkt und es gibt zumindest eine Chance habe ich die Kompetenz des Wortschatzerwerbs hier gezeigt.
00:32:07: Nur weil ich es nicht schreiben kann, das ist ja wieder eine andere Kompetenz.
00:32:11: Also prüfe ich was ich prüfen will?
00:32:13: Das ist auch immer eine Frage die so mit im Raum steht.
00:32:15: und jetzt kann man natürlich sagen Ja libo kabeln!
00:32:17: Das ist ein Rechtsschreibtest.
00:32:19: aber ne?
00:32:20: Es ist ja eigentlich eine hochkommunikative Sache oder irgendwie ist es eine hoch kommunikatives Fach.
00:32:28: da ist es natürlich total wichtig.
00:32:30: verstehe ich die Wörter habe Ich den Wortschutz würde ich im englischsprachigen Raum mit meinem Wortschatz durchkommen.
00:32:38: Und natürlich ist es wichtig, dass ich weiß wie das geschrieben wird.
00:32:41: aber muss das das alleinige Merkmal sein was ich hier bewährte?
00:32:45: Ja dann natürlich in anderen Fächern vielleicht noch mal ein bisschen anders.
00:32:48: also da würde ich sagen jetzt fachspezifisch.
00:32:50: Trämmt waren das nochmal anders als Mathematik, anders als Naturwissenschaften vielleicht.
00:32:54: Aber auch da glaube ich gäbe es ja Möglichkeiten...
00:32:57: Naja okay war sogar einfacher.
00:32:59: Das
00:33:01: wirst du mal nachdenken.
00:33:02: Das
00:33:03: machen wir an anderer Stelle.
00:33:08: Manche Kinder, noch die divergente Kinder haben ja zum Beispiel auch die Problematik dran zu bleiben.
00:33:13: also manche sind dann vielleicht ein Hyperfokus hören gar nicht mehr auf andere.
00:33:18: dann ist irgendwann das Dopamin irgendwie aufgebraucht und habe ich keinen Bock mehr und dann mache ich was ganz anderes.
00:33:23: irgendwie so wie kann ich damit um als Lehrkraft?
00:33:30: Also ich habe es ja schon mehrfach gesagt, das hat natürlich grundsätzlich auch mit Haltung zu tun.
00:33:35: Und wenn wir uns... Das ist immer mein Ding.
00:33:38: Ich hab ja nicht so viel Zeit in der Schule verbracht.
00:33:41: Ja also...
00:33:43: Du
00:33:43: warst schon bis zum Abitur da und ich habe auch tatsächlich ein paar Jahre als Lehrkraft gearbeitet.
00:33:49: Aber nicht so lange wie du jetzt zum Beispiel.
00:33:53: Genau!
00:33:53: Da muss man halt sagen vielleicht auch ein bisschen mit Haltung zu tun, weil letztendlich ist es ja immer die Frage was... Was ist der Sinn von Schule?
00:34:00: Also was will ich eigentlich damit?
00:34:02: Das sollen wir am Ende können.
00:34:02: Weil ich sage mal das ist ja nicht notwendigerweise so dass jetzt jeder muss in die Schule gehen wenn es null Sinn macht dann müsste man's ja auch nicht machen.
00:34:11: also soll es ja irgendwie einen Sinn ergeben.
00:34:12: Die Kinder sollen ja nicht nur verwahrt werden und da könnte man sagen wie wenn jetzt irgendwie verwahrten Spielnivers, so wie Kindergarne fertig ist.
00:34:20: Aber das ist ja nicht der Sinn!
00:34:22: Die sollen am Ende eine Kompetenz haben.
00:34:23: Die sollen ja quasi in der wahren Welt irgendwie klarkommen.
00:34:25: Das heißt die sollen irgendwie einen Job haben können, die sollen wissen können, wie die vielleicht auch zum Teil juristisch stark regulierten Welten klarkomben, wie sie sich selber einordnen und vielleicht ein gewisses historisches Verständnis haben ihre Rolle finden.
00:34:41: Sie sollen an der Demokratie beteiligt werden usw.
00:34:45: Also das sind alles die Dinge, Zählen ja ganz viele Dinge zu.
00:34:54: Kompetenz erwerbt, macht die Schule das was sie soll?
00:34:57: Genau und da muss ich aber fragen macht die Schula am Ende des Was Sie Soll.
00:35:01: Aber ich weiß immer noch nicht was ich sagen wollte
00:35:06: Wie Kinder dranbleiben können?
00:35:07: Ach so,
00:35:08: genau wie sie dran bleiben können.
00:35:13: Also letztendlich geht es ja um Kompetenzenwerb und ist das eine total wichtige Kompetenz immer dranzubleiben oder kann ich meine Leistung am Ende auch erbringen wenn ich halt keine Ahnung Pausen mache?
00:35:28: Das hat ja so ne gesellschaftliche Dimension.
00:35:30: also wer morgens um sechs aufsteht Und irgendwie bis sechzehn Uhr arbeitet, der gilt als fleißig.
00:35:36: Wer erst um elf aufsteht und dafür bis nachts um drei arbeitet, er gilt halt nicht als fleissig, obwohl er vielleicht genau so viel gearbeitet hat.
00:35:42: Das das hat mit Haltung und mit einer Sichtweise darauf zu tun.
00:35:46: Und das ist immer die Frage, isst die wichtige Kompetenz, die wir Kindern beibringen wollen?
00:35:50: Du musst pünktlich um halb acht da sein und ohne Pause quasi oder nur mit der Pause um halbt zehn.
00:35:56: und der Pause musst du klarkommen.
00:35:59: Und das war ja sicherlich mal eine wichtige Kompetenz, wenn die Schule darauf vorbereitet hat, sage ich mal unser Schulsystem kommt ja aus der Zeit der Industrialisierung.
00:36:07: also wenn die Schule darauf vorbereiten sollte Leute hervorzubringen die in nach Fabrik arbeiten.
00:36:13: Ich sage über Endes Kaisers Kanathülsen Polierfabrikt quasi arbeiten und acht Stunden lang oder zwölf oder vierzehn, sechzehntin Stunden damals repetitiv die gleiche Tätigkeit zu machen dann ist es sicherlich eine wichtige kompetenz so gelernt zu haben Früher aufzustehen, um sieben Uhr.
00:36:27: Da war noch immer dann da zu sein wenn mir das einer gesagt hat und auch die Pause nur dann zu machen, wenn mir einer sagt jetzt darfst du Pause machen oder nur so lange wie mir das eine sagen.
00:36:36: In der modernen Welt, die dominiert ist von KI, sich ständig ändernden Rahmenbedingungen von ständig ändernnden Jobs... sich immer neu ergebenden Kompetenzen, das muss man ja sagen.
00:36:52: also wer irgendwie was ich nicht im Mittelalter geboren würde wurde für den war ja die technische Entwicklung quasi konstant.
00:36:58: Das hat sich ja nie was verändert.
00:37:01: Wer so wie ich, Von, ich habe quasi als Kind, weil es gab Internet.
00:37:16: Aber niemand kannte und niemand wusste, da wusste ich nicht nur, was Internet ist oder so bis heute Smartphones, KI gesteuerte Drohne
00:37:24: usw.,
00:37:25: hat sich das hier massiv verändert.
00:37:26: also die Welt hat sich massiver verändert.
00:37:28: auch die notwendige Kompetenz hat sich massive verändert.
00:37:31: Das ist ja an sich schon eine Herausforderung als Schule darauf fortzubereiten.
00:37:35: Also müssen wir uns jetzt die Frage stellen Ist der aller wichtigste Kompetenz den zu sagen du darfst keine Pausensüchte machen?
00:37:45: Natürlich ist es wichtig, dass ich Aufgaben zu Ende bringe.
00:37:48: Das muss man Ihnen ja schon vielleicht beibringen und damit kommen wir zurück.
00:37:53: wie zeige ich Kindern, dass sie das vielleicht dranbleiben etwas fertigstellen?
00:38:02: Vielleicht doch irgendwie wichtig ist!
00:38:03: Das hat glaube ich auch mit er damit zu tun, dass man sie Erfahrungen machen lässt in denen das positiv ist und nicht nur um seiner selbst wird.
00:38:11: Ja, das.
00:38:12: Und auch wieder kommen wir zurück zum Autonomiebedürfnis.
00:38:14: Genau!
00:38:15: Das heißt wie viel darf ich denn mitentscheiden?
00:38:19: Ich weiß Lehrkräfte lieben, bis man sie konkrete Tipps an die Hand kriegt.
00:38:22: Deswegen würde ich da gerne eine Sache aus meiner Erfahrung mitbringen.
00:38:33: Nehmen wir mal ein Beispiel.
00:38:34: Wir machen jetzt eine Grammatikstunde in Englisch, das geht glaube ich für alle Fächer und wir sagen okay, wir fangen gemeinsam an.
00:38:40: Wir erarbeiten uns das und dann gibt es Punkt eins zwei drei vier fünf.
00:38:45: die könnte man machen.
00:38:46: Und da mache ich erstmal ne Abfrage wie fit bist du denn heute überhaupt?
00:38:50: Von eins bis fünf so.
00:38:52: Eins ist ich könnte wieder ins Bett, fünf ist ich kann Bäume ausreißen und wenn dann einen Kind sagt ja so bei drei ...dann darf dem Kind auch klar sein, ich schaffe heute nicht so viel wie wenn ich bei fünf bin.
00:39:03: Und dann schauen die sich das Material an und setzen sich selbst ein Ziel bis wo sie kommen.
00:39:07: Dann sagen wir zum Beispiel eins und zwei ist Mindest-Fahrplan bis dahin muss jeder gekommen sein... ...und jetzt setzt ihr deinen Fähnchen, wo kommst du heute hin?
00:39:14: Und ich habe es in all den Jahren noch nie erlebt, dass dein Kind dieses Ziel nicht erreicht hat.
00:39:18: Also noch nie!
00:39:18: Weil es einfach sein eigenes Ziel war.
00:39:20: Das ist ja auch eine total wichtige Kompetenz, seine eigenen Fähigkeiten selber einzuschätzen.
00:39:24: Das halte ich für eine wichtige kompetenz im modernen Arbeitsmarkt.
00:39:27: zb selbst einschätzen zu können, okay wo stehe ich denn eigentlich?
00:39:31: was kann ich überhaupt leisten?
00:39:32: Ja und auch zu akzeptieren dass heute vielleicht kein Tag ist an dem ich etwas leisten kann.
00:39:36: So natürlich kann es sein das jetzt ausgerechnet der tag der ist wo ich dann meine mathe arbeit schreibe.
00:39:40: da kann man sagen jetzt muss ich aber zusammenreißen.
00:39:42: Das Thema Klassarbeit sprachen wir ja schon Genau.
00:39:46: Ich kann aber auch versuchen herauszufinden wenn nicht merke heute ist so ein tag.
00:39:50: wie kann ich mich für diese zeit der mathe Arbeit zumindest so nochmal hoch pushen dass ich diese neunzig Minuten, sag' ich jetzt mal dranbleiben kann.
00:40:01: Ja?
00:40:01: Also bei mir wäre das dann zum Beispiel ein litter Kaffee.
00:40:05: Der würde mir helfen.
00:40:05: oder Snacks!
00:40:07: Ich hab immer Snack dabei wenn's um so was geht weil ich weiß okay ich brauch es zwischendurch, dass ich was anderes mache und... ...ich war auch so jemand, ich weiß nicht wie du es gemacht hast.
00:40:17: aber wenn wir in der Oberstufe vier Stunden Klausur geschrieben haben, ich war mindestens zwei Mal auf Klo einfach nur mich zu bewegen Nicht weil ich musste, sondern weil ich mich bewegen musste.
00:40:24: Ich bin ja so...ich brauche auch keine Snacks, ich brauch nix als ein Trick und ich kann aber vier Stunden durchziehen!
00:40:30: Das mache ich auch lieber, als mich dann irgendwie abzulängen an irgendwas anderes zu machen.
00:40:33: Also wenn man auf die Toilette muss, muss man halt.
00:40:36: Aber nee das ist nicht so dass ich dann quasi nicht
00:40:41: weg muss.
00:40:42: Nee, aber sowas für mich.
00:40:43: okay, ich hatte jetzt eine Aufgabe fertig, da musste ich auch meinen Kopf lüften und dann bin ich mal kurz raus ne Runde spazieren oder hab gefrüchtstückt ausgiebigst.
00:40:52: Das sind so Punkte, das bringe ich den Kindern dabei.
00:40:54: Was brauchst du jetzt?
00:40:55: Ihre Grundbedürfnisse müssen erfüllt sein und ich finde ein Kind zum Dranbleiben zu bewegen.
00:41:00: da ist zum Beispiel auch wichtig dass diese Grundbedüffnisse wie Essen, Trinken aus Klo gehen erfüllt sind.
00:41:07: also Ich käme nie auf die Idee zu sagen Du darfst nicht aufs Klo oder du darfst grad nix essen.
00:41:11: Ich sag dann auch immer Ja du kannst was im Unterricht essen, das stört mich nicht.
00:41:15: bitte schau nur nicht komplett nach Knoblauch oder Zwiebel oder so was riecht.
00:41:20: Also wenn jetzt jemand einen Döner auspackt, dann würde ich schon bitten das vor der Tür zu tun ist aber noch nie vorgekommen.
00:41:26: Oder dass es irgendwie laut ist, weil jetzt jemand eine Tüte Chips rausholt und sagt, ich schütte dir ein paar irgendwo auf den Tuch.
00:41:31: Aber bitte nicht die ganze Rasche.
00:41:32: Das
00:41:32: hat natürlich auch vielleicht zwei Seiten.
00:41:35: also einerseits kann es ja auch eine wertvolle Kompetenz sein zu lernen sich selber also nicht jedes Bedürfnis sofort zu erfüllen sondern mal zu warten.
00:41:44: Das ist ja auch wichtig in meinen Zeiten von On-Demand, Streaming und so weiter.
00:41:48: Es ist ja eine durchaus wertvolle... Also wir haben noch die wertvollen Erfahrungen des Testbilds gemacht.
00:41:55: Ja also das muss man sagen.
00:41:56: Das ist aus einer Kompetenz auch ein Bedürftes Zurücksternzer können.
00:42:02: Andererseits.
00:42:03: Wir
00:42:03: haben bis zum Ende...
00:42:05: Es läuft nur das was läuft!
00:42:07: Und wir mussten aufgucken, wir haben ja beide geschwitzt.
00:42:09: Folge
00:42:09: verpasst?
00:42:09: Folge
00:42:10: verpaßt?!
00:42:10: Ja oder wenn wir auf Toilette gegangen sind, mussten wir die Fernbeginung mitnehmen
00:42:14: Genau, die Batterien raus.
00:42:18: Aber andererseits ist es natürlich... Also das ist sicherlich eine wertvolle Kompetenz.
00:42:21: Andererseits muss man ja auch sagen, ich habe gerade von dem genialen Software-Entwickler gesprochen, niemand würde ja sagen, nee, aber du darfst jetzt während du deinen Code schreibst nicht trinken!
00:42:32: Weil wenn er am Ende das gut macht, dann gibt's keinen Grund, den nicht trinkend zu lassen und dir aufs Klo zu lassen oder sonst?
00:42:37: Irgendwas.
00:42:38: Ich meine, wenn da keine Gefahr vorausgeht, sehe ich da auch kein...
00:42:40: Ja ja, okay natürlich!
00:42:42: Schmieler Bohr darfst du das vielleicht nicht?
00:42:44: Okay
00:42:44: es gibt mir die Sicherheitsaspekte und er darf natürlich genauso wie mit dem Löhner nicht anderen Verlast fallen.
00:42:48: man muss natürlich auch lernen dass man, sag ich mal, mit anderen lebt oder dass man quasi denen nichts zur Last fällt.
00:42:54: Das ist ja auch klar, das ist auch wichtig Klar.
00:42:57: Aber grundsätzlich würde jetzt sagen Gibt's da irgendwie einen sachlichen Grund?
00:43:01: Es gibt so ganz viele Regeln häufig in Klassenräumen und nicht nur Klassenräumen überall, die ein Gründer kein sachlichen Grund haben.
00:43:08: Außer Kontrolle?
00:43:10: Außer kontrolle.
00:43:11: oder weil es ja schon immer so war!
00:43:14: Oder weil ich jetzt in meiner eigenen Schulzeit... also ganz viele Lehrkräfte, die ich so erlebe oder spreche, die machen Dinge, weil sie in ihrer Schulzeit das schon so erlebt haben.
00:43:23: Oder weil keine Ahnung, sie irgendeinen tollen Mathe-Lehrer haben, der hat das immer so gemacht und deswegen möchte er auch einfach so ohne nochmal nachzudenken.
00:43:29: Aber das ist hier das Problem.
00:43:32: Die Frage mit dem dranbleiben Wir sind jetzt ganz schön abgeschwifft, wie heißt es.
00:43:38: Aber um die Frage zurück zu beantworten... Ich bin mir nicht sicher.
00:43:42: was ist das Ziel?
00:43:43: Warum soll man drin bleiben?
00:43:46: Also
00:43:46: ich glaube mit der Frage ging's jetzt bei mir auch tatsächlich so ein bisschen drum.
00:43:51: Weil ich kenne das aus eigener Erfahrung, dass ich tausend Dinge anfange und dann irgendwann habe ich keinen Lust mehr und dann höre ich halt einfach auf und mich dafür auch selber fertig mache.
00:44:00: von wegen warum.
00:44:02: Und ich das auch in der Schulzeit, also nicht nur mit meiner Einschulzeit sondern auch als Lehrerin erlebe dass Kinder dann sagen ja ich bin halt irgendwie ein bisschen anders.
00:44:10: Ich ticke ein bisschen an das und das ist aber... Das ist irgendwie doof und das is irgendwie blöd und sich dann selber auch irgendwie so'n bisschen immer wieder... Okay
00:44:19: die gibt es ja auch einen sachlichen Grund wenn da gibts ja gewissen Leidensdruck?
00:44:22: Genau!
00:44:23: Da gibt's den sachlichen grund.
00:44:24: und dann okay gibts natürlich auch diese Situation wo ich sage ok ich zeige wie man dran bleibt oder zeige Kindern Techniken vielleicht.
00:44:32: Also kein wahrsätzliches, sowas wie Pomodoro-Technik oder irgendwie so was und sage denen das ist deine Arbeitsphase und irgendwie...fünfundzwanzig Minuten?
00:44:41: Wenn sie kleiner sind, dann machen wir vielleicht fünfzehn oder zehn, es ist ja egal.
00:44:44: Hängt immer
00:44:45: vom Alter ab.
00:44:46: Genau also man macht X-Zeiten wo du dich konzentriert damit beschäftigst auch nicht ans Handy gehst noch nicht irgendwas anderes machst nicht irgendwie nebenher noch irgendwie dich ablenken lässt und dann hast du quasi danach X Minuten, die sind deine Zeit.
00:44:59: Danach kannst du an's Hände gehen und hat es diesmal.
00:45:02: Und das zum Beispiel.
00:45:03: Also dass man da irgendwelche anderen gibt ja zahlreiche Techniken, auf die wir auch ja zum Teil in unsere Ausbildung eingehen, wo wir sagen okay, das sind die Sachen, die kannst du Kindern zeigen.
00:45:16: Es geht ja nicht nur um Kinder, sondern auch um Erwachsene.
00:45:20: Die kannst du zeigen, um dieses dranbleiben zu trainieren Wenn ein Leidensdruf da durchsieht.
00:45:25: Was man jetzt ja sagen muss, bei nur die vergänden Menschen funktioniert die Pomodoro-Technik hier zum Beispiel nicht so, weil wir gar nicht super fokussiert sind.
00:45:32: Ist der ja ein Gottesgeschenk und wenn du dann sagst für besotzliche Videos zu tun kommst du dann nie wieder rein.
00:45:41: aber das werden wir demnächst auch noch mal einen kleinen Workshop machen welche Techniken funktionieren welche funktionieren warum nicht?
00:45:47: Und genau bei der Pomodorotechnik ist es dann mehr so wenn du drin bist bleibt dran Wie kommst du da hin?
00:45:54: Und das kannst du eigentlich nicht trainieren.
00:45:58: Das ist tatsächlich, dass man sich so ein bisschen überzeugen muss oder jemandem hat der einem hilft und da käme jetzt für mich zum Beispiel was Fibati Dabbling mit ins Spiel.
00:46:07: Wenn ich sage nimm den Lernpartner setz dich mit dem woanders hin und dann macht es gemeinsam... Es muss ja nicht mal gleiche sein, woran man arbeitet.
00:46:15: Ich hatte z.B.
00:46:16: im Studium Da wusste ich ja noch nicht, dass ich ADHS habe.
00:46:20: Eine Freundin die kam jeden Sonntag zum Lernen zu mir.
00:46:23: Wir haben von morgens zehn bis abends bis ihr letzter Bus kamen Haben wir zusammengesessen gelernt, haben zwischendurch gekocht, gequatscht, ne?
00:46:32: Dann haben wir noch geraucht, da sind wir raus, haben eine geraucht und einen Kaffee getrunken.
00:46:35: Aber wir haben immer gelernt, gelernt, gelern.
00:46:38: Die hat etwas ganz anderes studiert als ich.
00:46:40: Aber weil wir zusammen in einem Raum saßen, haben wir klar.
00:46:44: Das heißt vielleicht würde ich dann in der Schule auch versuchen, so Body-Dabling-Räume anzubieten.
00:46:48: So diese Möglichkeit.
00:46:49: da ist jemand, da kann ich hingehen und der arbeitet gerade auch.
00:46:52: Na so das hilft zum Beispiel.
00:46:54: Das könnte beim Dranbleiben helfen.
00:46:57: Jetzt habt ihr ja schon ganz viele Tipps, Ideen, Impulse gegeben wie man mit neuer divagenten Kindern Schülerinnen umgehen kann.
00:47:06: wenn ich jetzt noch Das ist ja jetzt erstmal so ein erster Impuls gewesen, wenn ich jetzt noch mehr darüber wissen will.
00:47:12: Was macht ihr in euren Ausbildungen?
00:47:15: Was bietet ihr an?
00:47:17: Also wir haben ja wie gesagt mal drei verschiedene Formate im Großen und Ganzen.
00:47:22: Wenn es jetzt in unsere Ausbildung geht... Wir fangen immer an mit kleinsten, das wären die Coffee Calls.
00:47:27: Coffee Call sind unser Online-Kurzformat.
00:47:29: Es geht immer so einen Stündchen manchmal anderthalb.
00:47:31: da haben wir immer Themen, die auch von Experten besetzt werden.
00:47:36: die berichten uns dann zu einem Thema, wo sie besonders viel Expertise haben.
00:47:42: Das heißt wir haben jetzt zum Beispiel demnächst eine Sexualtherapeutin da, die wird zur ADHS und Sexualität berichten denn das ist auch noch mal ein ganz interessantes Spannungsfeld.
00:47:52: oder wir hatten letzte Woche Neurodivergenz und Liebe, denn auch das kann sehr sehr viele kommunikative Herausforderungen mit sich bringen.
00:47:59: Also es ist nicht immer spezifisch auf Schule bezogen?
00:48:01: Nein, nein!
00:48:03: Genau, also Schule ist da tatsächlich eher so ein Neben-Schauplatz.
00:48:09: Dann gibt es die Ausbildung und die Ausbildung bei uns das Modular aufgebaut.
00:48:13: Das heißt, es gibt einen Basismodul, das muss man besuchen.
00:48:16: Da beschäftigen wir uns mit Neurodivergenz im Allgemeinen, mit Coaching im Allgeminen und schauen auch mal für die Leute, die jetzt zum Beispiel schon eine Coachingausbildung haben was kann man denn anbieten?
00:48:27: Und anwenden von dem, was man schon gelernt hat und was muss man ändern?
00:48:30: Denn diese ganz normalen herkömmlichen Tipps und Tricks funktionieren oft nicht und dann schauen wir warum.
00:48:37: Dann gibt es immer zu jedem Modul ein vorbereitenes Online Training, was man im eigenen Tempo mit einem Workup-Pass für euch zusenden durchläuft.
00:48:45: Und wenn man das Basismodul durch hat, kann man auswählen Und die sind einmal zum Bereich Autismus, dann ADHS in den Systemen.
00:48:56: Nächstes Jahr soll eine Hochbegabung dazukommen und dann schauen wir einfach auch wo kriegen wir die Leute so zusammen getrummelt?
00:49:03: Die mit uns das ganze gestalten?
00:49:05: denn wir haben ein ganzes Autorinnen oder Touren-Team hinter dieser Ausbildung und machen es nicht alleine.
00:49:11: So kann da jeder aus einer Kosten kommen!
00:49:13: Wenn ich dann die Ausbildung durchlaufen habe, dann hab' ich immer die Möglichkeit an den Coach Connect Abend teilzunehmen.
00:49:18: Sie sind auch offen für jedermann Aber halt eben in diesem Format.
00:49:23: dann auch erstmal eine Weile kostenfrei, sechs Monate pro Ausbildung die ich durchlaufe.
00:49:27: Da kriegen wir dann zum Beispiel Input zu wie läuft ein ADHS Diagnostik ab?
00:49:31: also was wird da so getestet?
00:49:32: Was wird das wirklich in die Waagschale geworfen?
00:49:36: oder auch mit Coaching Card haben wir den nächsten nochmal einen Coach Connect Abend.
00:49:43: Genau, das sind so diese drei großen Formate rund um die Ausbildung.
00:49:46: Das ist
00:49:46: weniger allgemeine, sondern spezifisch auf das Thema...
00:49:49: Neurodivergents.
00:49:49: ...Neurodvergents-Coaching
00:49:50: quasi?
00:49:51: Also die CoachConnect haben
00:49:52: eine spezificer
00:49:53: Dauertranke.
00:49:53: Genau und
00:49:54: d.h.,
00:49:54: das sind erstmal unsere Coaching-Formate dann kann man uns natürlich auch für Schulen buchen, dass wir kommen und schauen was der Schmerz ist.
00:50:01: aber da würden wir jetzt keine Tipps oder Tricks.
00:50:04: also ich würde nie mit einem Werkzeugkoffer dahin kommen und sagen mach das so, dann klappt das!
00:50:08: Sondern wir müssten immer eine Bestandsaufnahme machen Wir müssten Schülerinnen und Schüler hören, neurodivergenten Lehrkräfte müssen gehört werden.
00:50:15: Und dann kann man daran schauen was gebraucht wird und wie wir vorgehen.
00:50:18: natürlich ein allgemeiner Input den kann man immer geben.
00:50:22: aber was da tatsächlich das ist eine Arbeit für oder was rauskommt es in der Arbeit für alle im Gemeinsamen denn?
00:50:29: Dann kann man uns natürlich auch noch für Unternehmen buchen oder für Behörden und dergleichen dass man sagen kann so wir wollen jetzt hier bei uns auch neurodiversitätssibler arbeiten kommt doch bitte mal vorbei und er arbeitet das mit uns.
00:50:41: Das sind so die Punkte, wo man uns für buchen kann.
00:50:44: Es ist einmal die Ausbildung und alles was damit zusammenhängt.
00:50:48: So zum Schnuppern sind die Koffekolls nochmal ganz gut oder die Coach Connect-Abende dann im Bereich Bildung und dann in dem Bereich Unternehmen oder Behörden weil Bildung fällt natürlich auch Hochschule drunter.
00:51:00: Kindergarten könnte ich mir auch fortstellen hatten wir auch schon aber es tatsächlich da noch nicht so ausgewaltet, dass die Kindergärten uns dafür
00:51:07: anfangen.
00:51:08: Man darf nicht vergessen, dass zwanzig Prozent der allgemeinen Bevölkerung in irgendeiner Weise neurodivergent sind oder es sind so grob Zahlen.
00:51:14: also da gibt's unterschiedliche Studienlage zu wie viele Prozent das sind aber sind auf jeden Fall nicht wenige und das heißt die Leute sind ja irgendwo.
00:51:22: Und weil sie es nicht wissen, heißt das nicht dass es sie nicht gibt.
00:51:24: Also Sie gibts in den Unternehmen und wenn ich mir das angucke, sag ich mal... Wenn ich von der Zahl zwanzig Prozent also jeder fünfte ausgehe dann ist es eine Großzahl von Leuten die in Unternehmungen, in Hochschulen sitzen, die in irgendeiner Weise über irgendwelche neue Divergenz man muss sagen verfügen, weil das ja nicht immer nur nachteilig ist.
00:51:41: gerade nach Arbeitswelt ist es.
00:51:42: tatsächlich kann es durchaus ein Vorteil sein, in einer sich schnell ändernen Welt Es ist durchaus ja vorteilhaft immer das Gleiche zu machen, sondern kreativ zu sein und schneller was Neues zu machen.
00:51:53: Das kann ein super Pluspunkt für Unternehmen sein.
00:51:57: Und die Leute sind ja irgendwo aber... Die müssen dazu wissen und die Führungskräfte müssen auch ein bisschen darauf trainiert werden, sage ich mal.
00:52:03: Genauso wie Lehrkräfte in der Schule darauf trainieren werden müssen es zu erkennen und nicht umsätzlich abzulehnen, sondern zu wissen, wie gehe ich damit um?
00:52:10: Und dass ist also die Schiene, die wir machen.
00:52:12: Genau!
00:52:12: Wenn's natürlich in den Einzelfall geht dann beraten wir natürlich und coachen wir auch Familien- und Einzelpersonen.
00:52:18: Aber das ist jetzt eher, sag ich mal, dass fragen die Leute dann direkt bei uns an.
00:52:22: Das ist jetzt kein Angebot, wo wir sagen zu Leuten, was geht's?
00:52:27: Das ergibt sich dann meistens also, dass man zum Beispiel lernt, dass Kinder mit Neure, die wir ganz häufig noch... Ich nenne das immer gerne ein Jahr dazwischen brauchen.
00:52:35: Also um sich zu orientieren.
00:52:37: Das heißt, wir haben die Schule fertig und jetzt soll sie in die große weite Welt gehen.
00:52:41: im Moment.
00:52:42: Da fehlt mir doch der Blick für, da ist man dann auch vielleicht so mit drin.
00:52:47: Genau, das ist es eine.
00:52:49: Und auch bei den Neurodivergenten im Arbeitsbereich ist es ja häufig so... dass sie oftmals ihre Jobs verlieren weil die Leute nicht wissen, dass sie zum Beispiel eine längere Einarbeitsphase brauchen.
00:52:59: Das heißt, die Kurve bei der Einarbeitung geht nicht wie bei einem neurotypischen Menschen.
00:53:04: Wie viel Grad sind wir nicht so machen nach oben?
00:53:07: Sondern die braucht einfach viel länger.
00:53:08: und man könnte natürlich vorher sagen können Sie ich glaube ich brauche eine längeren Probezeit können wir das vereinbaren.
00:53:14: Aber dafür muss man selber wissen dass man diese Bedarfe hat, das zum Beispiel ein Punkt und auch, dass man da dann sehen würde, dass eine längere Schul-Eingangsphase für Neure Divergente zum Beispiel einen super Pluspunkt wäre.
00:53:29: Jetzt würde mich nochmal interessieren... Du hast eben gesagt du bist debba diagnostiziert mit ADHS.
00:53:37: Ihr habt gett euch schon sehr, sehr lange und ab dann irgendwann so beschlossen.
00:53:41: Wir machen das jetzt.
00:53:42: aber gab es bei euch beiden oder welche Erfahrungen gab's bei euch?
00:53:45: Beiden die dazu geführt haben zu sagen wir gründen jetzt dieses Unternehmen und wollen was verändern.
00:53:55: Ist eine Schlüsselerfahrung eigentlich nicht sondern wir
00:53:57: haben auf der Couch.
00:53:58: Das
00:53:58: war bei mir auf einer Couch und wir haben überlegt muss doch irgendwas machen das kann ja nichts sein.
00:54:03: Es gab glaube ich keinen so ein instinktes Schlüsselement Sondern
00:54:08: Es war ja auch eine Entwicklung, weil wir hatten zuerst was ganz anderes
00:54:11: vor.
00:54:12: Und haben dann aber gemerkt, nee, wir landen immer wieder bei Neure Divergents und wollten das dann wirklich in die Welt hinaus tragen.
00:54:21: Dann haben wir auch die ganzen Kooperationspartnerinnen und Partner getroffen, die auch über diesen Bereich sprechen wollten.
00:54:26: Und so ist es dann gekommen, dass wir gesagt haben, äh, wie ist der was?
00:54:29: Wir sind jetzt wie ein kleines Netzwerk inzwischen.
00:54:31: Und sie sind auch untereinander alle vernetzt.
00:54:33: Das heißt läuft gar nicht immer alles über uns.
00:54:38: Einfach diese Sichtbarkeit zu schaffen, das war für uns so das Wichtige.
00:54:42: Und da haben wir dann auch gesagt dass es Unternehmen gab's schon und wir sind dann auf Neurodivergenz gegangen.
00:54:48: Das heißt zuerst war da los eigentlich gedacht als Lärmplattform... ...und irgendwann haben wir denn gemerkt ne?
00:54:54: Wir wollen ein Thema und das ist NeuroDivergänz.
00:54:59: Jetzt habe ich gelesen du bist auch systemische Beraterin und Emotionscoach.
00:55:04: was macht ihr noch neben diesem Beruf?
00:55:09: Was machen wir nicht?
00:55:10: Keine Ahnung, es hat nur einen Job.
00:55:16: Also nee tatsächlich was machen wir noch daneben?
00:55:18: los ist schon so unser Haupt Anteil geworden.
00:55:22: das muss man sagen.
00:55:22: Wir haben natürlich beide noch diesen Anteil dass wenn an der uniduziert oder dass ich in der Schule bin Das ist ganz klar.
00:55:30: aber ansonsten ist los unserer Baby.
00:55:31: was wir da jetzt in die Welt hinaus tragen wollen wo wir sagen das muss jetzt einfach auch in die Welt und die Leute sollen erfahren, welche Vorteile ein Euro Divergenz mit sich bringt.
00:55:43: Wenn man es weiß und wenn man damit umzugehen weiß?
00:55:45: Ja.
00:55:47: Wer nicht mit euch Kontakt aufnehmen will, wo finde ich euch?
00:55:50: Lernen-ohne-schmerz.de Oder an benjamineetlernen-schmärts.de oder Annika respektive da vor dem Ed schreiben und dann kannst du uns direkt schraben.
00:56:05: Wenn man sich aber vertippt und die Namen falsch schreibt, dann hat man immer bei Benjamin.
00:56:09: Macht euch keine Sorgen.
00:56:11: Das ist kein Problem.
00:56:12: Haben wir mit eingebaut?
00:56:14: Wir arbeiten ja auch wie Mitneure, die wir genden Menschen und die vertippen sich schon
00:56:17: mal schnell.
00:56:17: Ja du hast ja auch deinen Namen falsch geschrieben letztens irgendwo.
00:56:21: Ich auch,
00:56:21: wer?
00:56:21: Du hast am letzten wie Annika in mehreren Fällen mit einem Endgeschrieben.
00:56:25: Nein,
00:56:26: nein, nein!
00:56:27: Ich habe einen Zettel meinen Nachnamen vergessen genau
00:56:30: oder so.
00:56:32: Also wir sind auf alles vorbereitet, kein Problem.
00:56:34: sehr gut Ja.
00:56:36: Okay, dann danke ich euch dass ihr euch die Zeit genommen habt.
00:56:39: und jetzt noch die letzte Frage gibt es noch etwas was ich vergessen habe was hier noch unbedingt los werden wollt was noch wichtig erscheint?
00:56:48: Also wenn ihr mögt ladet euch gerne das Fenster da ganz runter.
00:56:52: Da schicke ich dir gern nochmal für die Shownote Und dann hoffen wir uns das ganz bald sehen.
00:57:00: Schön
00:57:01: Danke euch!
00:57:02: Danke dir, danke für die Einladung!
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